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Firmenportrait

Foto: Nathalie Guinand
www.guinandimage.com
  • 1981: Gründung von Schiesser Electronic.
    Entwicklung von speziellen elektronischen Geräten für Musiker.
  • 1984 - 1987: Zusammenarbeit mit einem HiFi Shop in Zumikon.
    Reparaturen und Spezialanfertigungen.
  • Ab 1987: Entwicklungsarbeiten für Weiss Engineering in Uster.
    Hard- und Software-Entwicklung von professionellen Musikstudio-Geräten und Highend HiFi Anlagen.
    Gerätedesign und Ergonomie.
  • Ab 2003: Betreuung von kleinen Firmennetzwerken mit small Business Servern von Microsoft.
  • 2007: Umbenennung der Firma in schiesser.NETworks.
  • Ab 2008: Elektrosmog / NIS Messungen und Beratung. Herstellung von Schutzbaldachinen.
  • 2016: Kauf der NARDA Messgeräte, welche Elektrosmog Messungen auf top Niveau ermöglichen.

Aktuelle Tätigkeiten:

  • Elektrosmog / NIS Messungen für Private, Unternehmen und Organisationen.
  • Ergonomische Konzepte. (Design / Software)
  • Softwareentwicklung für Microcontroller. (vorwiegend ATMEL)
  • PC Software mit Datenbankanbindung. (C#)
  • Leiterplattendesign (Altium Designer)
  • Gerätedesign und mechanische Konstruktionen in 3D.

Persönliche Erfahrung mit Elektrosensibilität

von Jakob Schiesser

Im Jahr 2006 wollte ich für mein Elektronik- Labor eine neue Beleuchtung installieren. Sie sollte nicht viel Strom brauchen und meinen Arbeitsplatz optimal ausleuchten. Meine Wahl fiel auf die damals aktuellen Energiesparlampen. Mittels Umschalter konnte ich auch die Farbtemperatur der sieben Birnen von Tageslicht auf Warmweiss wechseln, wie es bei den modernen LED-Leuchten heute üblich ist.

Die Leuchte hatte ihren Zweck bestens erfüllt, mein Arbeitsplatz war komplett und taghell ausgeleuchtet. Nur hatte leider meine Produktivität nicht wie erwartet zugenommen. Ohne einen Zusammenhang zu erkennen, fand und erfand ich plötzlich diverse Gründe, mich nicht in meinem Büro aufzuhalten. Die Arbeit in der Werkstatt und Kundenbesuche hatten überproportional zugenommen.

Die Erkenntnis kam erst, als eine Besucherin mit einem eingeschalteten Radio in mein Büro kam. Das Gerät hatte nur noch laute Brummtöne von sich gegeben. Erstaunt ging ich auf die Suche nach der Ursache - PC herunterfahren, Messgeräte ausschalten - bis ich auch noch auf die Idee kam, den Lichtschalter zu betätigen. Sofort kam aus den Lautsprechern wieder störungsfreie Musik.

Eine kurze Recherche bei Google förderte zutage, dass Energiesparlampen starke niederfrequente Störfelder produzieren.

Schweren Herzens hatte ich meine Leuchte wieder demontiert. Sofort fühlte ich mich meinem Büro wieder wohl und konnte meiner Arbeit wie gewohnt nachgehen.

Seit diesem Erlebnis ist mir klar, dass ich auf niederfrequente Felder empfindlich reagiere und ab einer gewissen Stärke die Flucht ergreife :).